
Praxis Anne Champan - Heilpraktikerin
Klassische Homöopathie- Karlsruhe
Tel. +[49] 0721/6288373
Evelyne leidet seit 15 Jahren unter chronischen Kopfschmerzen. Sie schluckt bis zu 10 Kopfschmerztabletten am Tag, jedoch erfolglos. Vor 4 Monaten hatte Sie einen Autounfall mit Totalschaden. Sie wartete lange im verunglückten Wagen, bis sie vom Rettungsdienst befreit wurde. Im Krankenhaus wurde zwar nur eine Gehirnerschütterung festgestellt, aber sie kann seit dieser Zeit nicht mehr in ein kleines Auto einsteigen und nur mit großer Überwindung in einen Fahrstuhl. Ihre alten Kopfschmerzen haben stark zugenommen. Sie hat das Gefühl, einen heftigen Hammerschlag auf den Hinterkopf zu bekommen. Schon morgens wacht sie mit Kopfschmerzen auf, die sie den ganzen Tag quälen. Wenn sie angesprochen wird, nehmen sie zu. Sich hinlegen und eine halbe Stunde schlafen hilft etwas.
Sie hat neuerdings Hitzewallungen. Sie leidet auch unter einem "komischen Fieber", sagt sie. Eine Art Hitzewallung, die in den Füßen anfängt und bis zum Kopf hochsteigt. Solche Fieberanfälle hat sie bis zu dreimal in der Woche.
Sie ist depressiv, denkt an Selbstmord. Ihr Gesichtsausdruck ist leidend, ohne jegliche Mimik. Sie ist sehr nervös und reizbar. "Sie könnte die Wände hochsteigen, wenn man sie bei der Arbeit anspricht", sagt sie. Sie beherrscht sich, zeigt ihren Zorn nicht. Evelyne klagte über das Arbeitsklima im Geschäft. Sie fühlt sich von ihrem Chef "wie ein Neger behandelt", sagt sie. Sie sprach lange über das Thema. Sie fühlte sich ausgenutzt, wurde öfters von ihrem Chef gedemütigt.
Sie hat Angst, alkoholabhängig zu werden. Nach der Arbeit ist sie zu Hause ungenießbar, will ihre Ruhe. Sie merkt, sie greift wieder leicht zu Alkohol. Sie hat Angst, wieder dem Alkohol zu verfallen. Aus eigenem Willen hatte sie von einem Tag auf den anderen mit dem Trinken aufgehört.
Auch ihr Schlaf ist gestört. Manchmal wacht sie mit Kopfschmerzen, manchmal mit einem Herzkrampf, manchmal durch einen Schlag durch den ganzen Körper auf. Seit dem Unfall kann sie nicht mehr auf dem Rücken liegen. Links kann sie nicht einschlafen; da bekommt sie immer Herzklopfen. Nachts ist sie recht unruhig und spricht im Schlaf. Sie braucht viel Wärme.
Vorgeschichte und Familienanamnese
Evelyne litt schon zweimal an Depressionen, einmal begleitet von einem Selbstmordversuch. Trennung und Demütigung waren die Auslöser. Beide Eltern hatten einen Schlaganfall. Ein Bruder ist alkoholabhängig.
Homöopathische Behandlung
Evelyne bekam von mir 3 Kügelchen Arzneimittel A... C200. Nach einer Woche bemerkte sie keine Veränderung. Sie bekam Arzneimittel B... LM18.
Nach drei Tagen waren ihre Kopfschmerzen viel besser, nach einer Woche waren sie weg. Ich sah zum ersten Mal Mimik in ihrem Gesicht, ein Lachen. Evelyne konnte auch wieder in Fahrstühle und kleine Autos einsteigen. Die Hitzewallungen haben sich reduziert. Die Depression sei weg.
Nach fünf Wochen gab es einen Rückfall. Die Kopfschmerzen meldeten sich langsam wieder. Das Mittel wurde in LM24 umgestellt.
Nach fünf Monaten meldete sich Evelyne telefonisch. Es geht ihr sehr gut. Ihre Kopfschmerzen und Hitzewallungen seien ab und zu wieder spürbar. Evelyne bekommt die nächsthöhere Arzneimitteldosis (LM30). Seitdem hat sie sich nicht mehr gemeldet.
Tanja, 38 Jahre, kommt in der Praxis mit heftiger Neurodermitis , Ängsten und unerfülltem Kinderwunsch.
Der Hausschlag ist ihr größter Leidensdruck, weil sie mit offenen Händen ihre Arbeit nicht ausführend darf und ihre Arbeitsstelle bzw. ihren Beruf eventuell aufgeben müsste.
Mit der Haut hat es vor 3 Jahren begonnen, erst eine kleine Stelle am Haaransatz, später auch unter beiden Achseln, zum Teil auch zwischen den Oberschenkeln und Schamlippen. Seit ca. 5 Wochen gibt es eine starke Ausbreitung von oben nach unten. Lenden- Arm- und Kniebeugen sind zusätzlich neu befallen.
Der Hautausschlag ist deutlich sichtbar, erhaben, gerötet, trocken, verhärtet. Nach Kratzen kommt es zu einer landkartenförmigen Ausbreitung und alles ist schlimmer.
Der Juckreiz tritt morgens schon beim Aufwachen und wird schlimmer beim Aufstehen, in der Kälte und während des Duschen. Cortison sowie Urea Salbe hilft. Linolsäure Fettsalbe macht es nur schlimmer.
Kinderwunsch. Den unerfüllten Kinderwunsch ist auf eine Gelbkörperschwäche zurückzuführen die vor 3 Jahre diagnostiziert wurde. Tanja ist seid 10 Jahre verheiratet und Kindern hat sie sich schon immer gewünscht. Als sie und ihrem Mann sich zu Elternschaft entschieden haben mußte sie sich mit der Diagnose auseinandersetzen. In der Sterilitätsberatung auf der Frauen Uniklinik in Heidelberg wurde ihr u.a. Phytotherapeutische Medizin verschrieben wie Mönchpfeffer. Ihr Zyclus ist regelmäßig, die Blutung schwach und sie hat keine Menstruationsbeschwerden.
Tanja leidet unter Pannickattacken auf offenen Plätzen. Sie bekommt dann starke Beklemmung, das Gefühl, sie wird zum Boden gedrückt, als ob sie ganz klein wäre. Dabei hat sie die Angst die Kontrolle zu verlieren. Es wird noch schlimmer, wenn sie das Gefühl bekommt, dass jemand ihren Zustand bemerkt. Alles wird besser sobald sie etwas um sich herum (Wände, Bäume) hat.
Tanja hat auch Angst in unbekannten Gegenden und auf Berggipfeln. Ihre Strategie ist solche Plätze zu vermeiden. Und sie bevorzugt es, mit dem Zug zu fahren, der ihr einen geschützten Raum bietet.
Tanja ist nah am Wasser gebaut, sie weint viel, wenn sie an ihre Sterilität denkt. Ihr Mann kann sie gut trösten. Er hat ihr einen Hund geschenkt. Sie liebt Tiere sehr und engagiert sich stark im Tierschutzverein. Sie ist sehr gewissenhaft, verantwortungsbewußt, fleißig und zielstrebig. Sie beschreibt sich als folgsam und sehr harmoniebedürftig. Sie möchte alles „unter Kontrolle“ habe.
Homöopathische Behandlung
Tanja bekommt ein Mittel ... LM3 täglich 2 Tropfen. Ein paar Tage lang breitet sich der Hautausschlag noch mehr aus, der Juckreiz jedoch wird nicht mehr so intensiv empfunden. Sie regt sich bei der Arbeit nicht mehr so auf. Nach einem Monat sind Haut und Juckreiz 70% besser. Sie träumt viel von der Vergangenheit. Sie bekommt das gleiche Mittel in einer erhöhten Potenz: LM 6. Ein Monat später ist die Haut wie ausgeheilt. Tanja ist auch nicht mehr so frostig, muß sich nicht mehr so dick einmummeln, braucht keine Strümpfe mehr zum Schlafen . Ihre Ängste scheinen sich auch etwas gelegt zu haben, sie traut sich, auf fremde Plätze zu gehen, sogar an einem offenen Platz ist sie gewesen und hat keine Angst verspürt.
Jetzt macht der Kinderwunsch großen Leidensdruck. Ich wiederhole Ihr Mittel ohne Reaktion. Daraufhin verschreibe ich ein neues Mittel. Tanja ist gereizt und wieder nah am Wasser gebaut. Ich gebe ein Folgemittel. Sie fühlt sich sehr viel entspannter, allerdings nimmt sie zu, was ihr nicht gefällt. Auf mich wirkt sie viel weiblicher, weicher und runder, nicht mehr drahtig und knochig, zu meiner Freude, nicht zu ihrer. Ich wechsele die Potenz ihres Mittels. Drei Monate später ruft sie mich überglücklich an, sie trägt ein Kind.
Im Laufe der Schwangerschaft meldete sie sich um mir mitteilen, daß es ihr sehr gut geht.
Marion, 28 Jahre kommt in die Praxis mit gravierenden Verdauungs- und Stuhlgangs-Problemen und einer großen körperlichen und geistigen Schwäche.
Alles konzentriert sich auf dem Darm. Der Bauch ist überempfindlich mit schmerzenden Stellen, Krämpfen, seitlichen Blähungen, unruhigem Gefühl, ständigem Stuhldrang. Stuhlgang ist nur möglich, wenn Marion alleine in gewohnter Umgebung ist; auf eine fremde Toilette zu gehen ist ausgeschlossen. Marion muss zu Hause sein. Bei jedem Stuhldrang muss sie bis zu einer halben Stunde lang Stehen oder Laufen bevor sie sich entleeren kann. Marion muss sich 2 bis 8 Mal am Tag entleeren. Sie kann das Haus gar nicht mehr verlassen. Der Stuhl ist locker, oft fadenförmig oder auseinanderfallend zerstückelt, gräulich. Vor 3 Monaten war Marion noch krankgeschrieben, jetzt ist sie arbeitslos. Die Beschwerden sind begleitet von vielen Ängsten, dass der Stuhlgang nicht klappt, Angst vor intimem Kontakt... Hämorrhoiden sind auch im Weg und machen den Vorgang oft schmerzhaft. Es wurde eine Koloskopie vorgenommen - ohne Befund. Die Blutwerte sind unauffällig, eine Lactose-Intoleranz wurde ausgeschlossen.
Es begann vor 6 Jahren auf ihrer ersten Arbeitsstelle als Praktikantin mit einem Kribbeln im unteren Bauch, wie Ameisen die durch den Darm krabbeln. Im letzten halben Jahr hatte Marion täglich Durchfall. Zuvor gab es Verstopfungsprobleme.
Alles wird schlimmer durch Stress und Veränderungen im Tagesablauf die Marion nicht selbst bestimmen kann. Bewegung und Sport tun gut.
Marion ist groß, schlank, kräftig. Ihr Gewicht ist im Normbereich, nicht Besorgnis erregend. Vor 10 Jahre war sie wegen Magersucht in Behandlung.
Burnout, Gefühle vollkommener Erschöpfung, "Ausgebrannt
sein" sagt Marion. Nicht arbeitsfähig, nicht leistungsfähig. Marion
ist seit 2 Wochen überwiegend bettlägerig. Große Körperliche
Schwäche betrifft die Muskulatur der Arme und Beine. Keine Kraft und
große Müdigkeit. Marion schläft bis zu 14 Stunden pro Nacht.
Bei kleinen Anstrengungen geht der Puls sehr hoch, danach fangen
starke Kopfschmerzen an und ein extremes Schwächegefühl mit einem
großem Bedürfnis zu schlafen. Der ganze Körper zittert aufgrund der
Schwäche. Denk- und Merkfähigkeiten sind seitdem stark eingeschränkt. Sie
leidet unter großer Vergesslichkeit. Marion geht aus dem Haus und
weiß nicht mehr was sie tun wollte. Sie braucht für die Erledigung 3
verschiedener Dinge einen Notizzettel. Wegen ihrer schwachen
Konzentration traut sie sich gar nicht mehr mit dem Auto zu fahren. Der Schlaf ist gestört. Zum Einschlafen braucht Marion 2-3
Stunden. Sie wacht häufig auf, durch Blähungen oder Wadenkrämpfe.
Sie hat morgens oftmals den Eindruck nicht geschlafen zu haben. Ihre
Träume sind bedrohlich, ängstlich, Marion wird verfolgt. Marion ist sensibel, stark empfindsam, mitfühlend. Sie empfindet
das Leid Anderer oft als eigenen Schmerz, auch körperlich. Schwermut
ist Marion im Winter vertraut, dank tiefem Glauben kann sie damit
aber besser umgehen. Marion kann schwer um Hilfe bitten oder ‚Nein’
sagen. Vorgeschichte Als Kind Selbstmordversuch, als Teenager Magersucht und Bulimie.
Homöopathische Behandlung Ich gebe Marion 2 Globuli Mittel A C200.... Zwei Wochen später
meldet Marion ein Besserung im Darm. Die Blähungen sind deutlich
besser und sie hat kaum noch Schmerzen. Die Erschöpfung hat sich
kaum gebessert. Ich verschreibe Marion zusätzlich aufbauende
Schüßler Mineralsalze. Zwei Wochen später meldet sich Marion. Die
Energie ist viel Besser, der Darm fängt wieder an unruhiger zu
werden daher wiederhole ich die Medizin A C200, 1 x 2 Globuli. Vier
Wochen später meldet sich Marion mit einer deutlichen Besserung der
Energie und Konzentration. Marion braucht keinen Notizzettel mehr
und fährt wieder Auto. Ein Zahn ist ihr ausgebrochen, er war
demineralisiert. Ich empfehle weiter die Einnahme der Schüßler
Salze. Marion fährt in Urlaub, sie traut sich außerhalb von zu Hause
auf fremde Toiletten zu gehen. Ich mache eine Eingabepause des
Mittels. Marion meldet sich 2 Monaten später. Der Stuhlgang, der
Schlaf, die Energie, alles war wieder im grünen Bereich. Seit 1
Woche hat sie wieder Schwächeanfälle, muss sich viel hinlegen. Ich
gebe das Mittel A in einer höhere Potenz C1000, 1x 2 Globulis.
Rückmeldung 6 Wochen später: Marion ist eine Beziehung eingegangen
und Sie macht sich selbständig!